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Title: No more secrets II
Pairing: Torsti x Juha
PoV: Juha
Genre: slash, pwp, ooc, lemon, violence, rape, darkfic
FSK: P18-Slash
Widmung: Kaori. Weil wir zusammen einfach die besten Ideen haben! :D
Autor: Pauri©

PART II


Alles fing damit an dass mir eine Waffe an den Kopf gehalten wurde.

Es war kurz nach meinem 16.- jährigen Geburtstag. Ich war unterwegs nach Hause, und dachte mir nichts dabei als ich die Abkürzung durch das Rotlichtviertel nahm.
Als ich gerade in die nächste Gasse abbog, stieß ich mit einem Mitte 30 jährigen zusammen.
Ich flüsterte ihm ein „Entschuldigung“ zu, und dachte eigentlich dass es damit erledigt wäre, als er mich an den Schultern packte und mich gegen die nächste Hauswand schleuderte.
Ich riss die Augen auf, und starrte ihn entsetzt an. Was wollte der bloß von mir?
„Haste ne Klatsche oder so? Was fällt dir ein mich so anzurempeln? Weißt du denn nicht wer ich bin?“
Ich sah mich hilflos um, aber niemand kam um mich zu retten.
Er sah meine Angst und fing an zu lachen.
„Mach dir nur keine Hoffnung Kleiner, niemand wird kommen um dich zu retten. Und jetzt runter auf die Knie!“
Entsetzt versuchte ich ihm zu entkommen, aber er riss mich so stark an meinen Haaren nach unten, dass ich nicht viel ausrichten konnte.
Ich spürte wie mir die Tränen über die Wangen rannten und versuchte mit letzter Kraft ihn von mir zu stoßen.
Da bekam ich einen Schlag auf den Hinterkopf und ich sah Sterne. Als ich wieder einigermaßen klar sehen konnte, sah ich dass mir eine Waffe an den Kopf gehalten wurde.
Ich schluckte hart und war sofort still.
„Ach, hast du es jetzt gecheckt? Und jetzt los bevor mein Finger unruhig wird!“
Am ganzen Körper zitternd öffnete ich seine Hose, und wollte schon seinen Schwanz raus holen, als ich einen Aufschrei vernahm.
Verwirrt sah ich nach oben, und konnte mich gerade noch weg ducken, bevor die Pistole los ging.
Am Boden liegend blickte ich nach oben, und was ich da sah ließ mich wieder Glauben an die Menschheit entwickeln.
Der Typ mit der Pistole kämpfte mit einem jungen, gutaussehenden blonden, der ihm gerade mit einem gezielten Schlag die Nase brach.
Der gruselige Typ gab einen Schmerzensschrei von sich und wollte mit der Pistole zuschlagen, was aber danebenging.
Rasend vor Wut richtete er die Knarre auf mich, und bevor ich mich noch bewegen konnte, traf mich eine Kugel in die Schulter.
Sofort traten mir die Tränen in die Augen und mir wurde schwarz vor Augen.

Als ich wieder zu mir kam lag ich in einem Krankenhausbett und hatte die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens.
Verwirrt sah ich mich um und entdeckte den unbekannten blonden neben mir auf einem Stuhl.
Er schien zu schlafen, also konnte ich ihn näher begutachten.
Er hatte kinnlange Straßenköter blonde Haare, eine schlanke Statur, muskulöse Arme und das hübscheste Gesicht das ich je gesehen hatte.
Er trug schwarze enge Jeans und ein weißes Tanktop. Ich schätzte ihn nicht älter als 20, aber ich konnte mich auch irren.
Da öffnete er die Augen und sah mich direkt an.
Ich konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden. Noch nie hatte ich so klare blaue Augen gesehen.
Da hörte ich ihn zum ersten mal sprechen, und mein Herz setzte eine Sekunde aus. Was war nur mit mir los? Ich ärgerte mich über mich selbst.
Ich war so in Gedanken versunken dass ich nicht hörte was er sagte.
Da streckte er eine Hand aus und legte sie auf meinem Kopf ab. Ich zuckte zusammen und sah ihn mit großen Augen an.
„Hast du mich verstanden?“
Ich schüttelte langsam den Kopf und verfluchte mich selbst dafür dass ich nicht zugehört hatte.
Er lächelte mich sanft an und begann erneut zu sprechen.
„Alles in Ordnung mit dir, oder hast du Schmerzen? Soll ich wen holen?“
Er erhob sich langsam und ich griff panisch nach seiner Hand. Ich wollte nicht dass er jetzt geht. Ich hatte ihn doch gerade erst kennen gelernt, und ich wollte noch so viel von ihm wissen.
Verdutzt sah er nach unten auf unsere Hände, die sich ineinander verhakt hatten, und lächelte mich erneut mit diesem Lächeln an, das mein Herz aussetzen ließ.
„Keine Sorge, ich bin gleich wieder da, ich will nur schnell eine Krankenschwester holen.
Sanft löste er meine Hand und legte sie auf meiner Brust ab.
Ich sah ihm nach und ließ meinen Kopf aufs Kissen sinken.
Scheiße, was war gerade passiert? So bescheuert hatte ich mich ja noch nie angestellt. Aber ich war auch noch nie verliebt gewesen. Ich glaubte zumindest dass ich das war, denn so hatte ich mich noch nie gefühlt.
Ich schloss die Augen, nur um sie Sekunden später wieder aufzureißen. SCHEISSE! Ich war ja im Spital! Auf mich wurde geschossen. Das bedeutete bestimmt dass sie die Polizei informierten. Ich konnte nicht mit der Polizei reden! Mein Vater würde mich umbringen!
Und was wenn die Ärzte die ganzen Narben und Blutergüsse gesehen hatten? Was für ein Blödsinn, natürlich hatten sie sie gesehen, sie hatten mich ja untersucht.
Panisch sprang ich aus dem Bett, auch wenn mir sofort schwindelig wurde und ich das Gefühl hatte mich gleich zu übergeben.
Ich riss mir die Infusion aus dem Arm, was sofort heftig zu bluten anfing, zog mir den Krankenkittel aus, und meine Klamotten anzuziehen und rannte aus dem Zimmer.
Als ich schon fast am Ende des Ganges angekommen war, hörte ich jemanden meinen Namen rufen. Das war für mich normalerweise kein Grund stehen zu bleiben, aber an der Stimme konnte ich hören dass es sich um meinen Retter handelte. Also blieb ich stehen und drehte mich langsam um.
Er kam auf mich zu und sah mich dabei so besorgt an das mir sofort Tränen in die Augen traten. Ich biss mir fest auf die Zunge um mich zusammen zu reißen und wartete bis er schließlich vor mir zum stehen kam.
Er legte seine warmen Hände auf meiner Schulter ab und sah mir fest in die Augen.
„Was tust du denn da? Warum läufst du weg? Hier will dir doch niemand was tun, wir wollen dir alle helfen. Bitte komm zurück in dein Zimmer!“
Aber ich schüttelte fest den Kopf. Ich wusste wenn ich jetzt nachgab würde das ganze Kartenhaus in sich zusammenbrechen.
Er sah mich so traurig an dass ich sofort ein schlechtes Gewissen bekam.
„Bitte. Dir geht’s doch nicht gut. Ich will dir doch nur helfen!“
Da wurde ich wütend und gab ihm einen kräftigen Schubs, so dass er auf dem Boden landete.
„Ich brauche keine Hilfe! Mir kann man nicht helfen! Dafür ist es schon lange zu spät. Und jetzt werde ich gehen! Bitte halt mich nicht auf.“
Mit diesen Worten drehte ich mich um und verschwand aus dem Spital.
Es fiel mir schwer den Weg zu erkennen, denn dicke Tränen rannen mir über die Wangen und vernebelten meinen Blick.
Trotzdem schaffte ich es irgendwie bis zu mir nach Hause.
Vor meinem Haus blieb ich stehen, wischte mir grob das Gesicht mit meinem Ärmel ab und zupfte mein Shirt zu Recht, damit man nichts von dem Verband sah.
Ich atmete nochmal tief durch und betrat dann das Haus.
Kaum hatte ich die Tür hinter mir geschlossen kam mein Vater brüllend auf mich zu.
„WO ZUM TEUFEL HAST DU GESTECKT?! Du warst ZWEI VERFLUCHTE TAGE nicht da! Hätteste zumindest anrufen können, aber nein, dafür war ich dem Herren wohl nicht gut genug? Na warte, das hat noch ein Nachspiel!“
Und noch bevor ich antworten konnte, packte er meinen schmerzenden Arm und zerrte mich in sein Büro.
Noch bevor er die Tür geschlossen hatte war ich weg, hatte mich gedanklich in meinem inneren Haus eingesperrt, in dem ich laut anfing zu schreien, um die Geräusche meines Vaters zu übertönen.
Eigentlich war er nicht mein richtiger Vater. Mein richtiger Vater war vor meiner Geburt gestorben. Meine Mutter hatte erneut geheiratet als ich gerade 5 Jahre wurde.
Davor hatten wir ein schönes Leben. Meine Mutter erzählte mir hin und wieder, wenn mein Stiefvater nicht zu Hause war, was wir damals alles gemacht hatten. Wohin wir gereist waren, was wir gegessen hatten und was für eine glückliche Zeit wir hatten.
Ich gab meiner Mutter keine Schuld an den Sachen die mein Stiefvater mit mir tat. Sie konnte doch selbst nichts dafür. Außerdem behandelte er sie genauso. Wir saßen im selben sinkenden Boot. Und sie hatte einfach nicht die Kraft uns zusammen ans rettende Ufer zu paddeln.
Die Schläge begannen schon früh. Ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern wann es angefangen hatte.
Aber die anderen Sachen. Daran erinnerte ich mich gut. Es war an meinem 12. Geburtstag. Ich war gerade erst eingeschlafen, da spürte ich wie sich die Matratze senkte. Ich wachte auf weil man mir den Mund zuhielt.
Ich wollte schreien, aber als ich das böse, betrunkene Gesicht meines Stiefvaters sah, blieb mir der Schrei im Hals stecken.
Er sagte mir ich sei nun alt genug dafür. Ich würde nun ein Mann werden. Und es sei normal, jeder liebende Vater würde das mit seinem Sohn machen.
Ich glaubte ihm kein Wort. Dafür tat es zu weh. Wieso sollte ein liebender Vater wollen dass sein Kind Schmerzen hat?
Aber ich hielt es aus. Bis heute.
Auch heute gab ich keinen Laut von mir, und ließ es schweigend über mich ergehen.
Als er fertig war bekam ich einen harten Schlag gegen meinen Kopf, der jetzt noch mehr schmerzte als zuvor.
Ich dachte schon er sei fertig, also zog ich meine Hose hoch und wollte schon den Raum verlassen. Da packte er mich erneut grob am Oberarm und warf mich gegen das Bücherregal, aus dem mehrere Bücher fielen.
Er schrie mich an. Ich weiß nicht was er schrie, denn ich war wieder in meinem Haus verschwunden.
Dann spürte ich seine Hände um meinen Hals, und zum ersten mal bekam ich Angst. Das hatte er noch nie getan.
Klar, er drohte mir oft damit dass er mich umbringen würde wenn ich nicht kuschte, und er schlug mich oft und lange, so dass ich mehrere Wochen dem Unterricht fern bleiben musste, damit ja niemand was erfuhr.
Aber dieses mal war es anders.
Ich sah ihm in die Augen. Sie waren eiskalt. Ich bekam noch mehr Angst und fing an mich zu wehren.
Da drückte er noch fester zu und schrie mich an.
Mir wurde schwarz vor Augen, und ich dachte schon es sei vorbei, da platzte meine Mutter rein.
Sie starrte erst ihn und dann mich an, und dann tat sie zum ersten mal etwas.
Sie hatte ein Messer in der Hand. Das große zum Fleisch schneiden.
Und dann rammte sie es ihm in die Schulter. Einfach so. Er ließ mich los und ich fiel auf den Boden.
Mir tat alles weh, und mir wurde immer wieder schwarz vor den Augen. Ich musste mich zusammen reißen!
Ich riss die Augen auf und sprang auf. Schnappte meine Mutter an der Hand und rannte mit ihr aus dem Haus.
Wir konnten ihn hinter uns schreien und toben hören, aber wir rannten immer weiter.
Irgendwann kamen wir an einem Spielplatz an und blieben stehen.
Meine Mutter ließ meine Hand los, ging zu einer Schaukel, und ließ sich vorsichtig darauf sinken.
Sie sah mich nicht an. Starrte auf den Boden und zerknüllte ihren Rock.
Dann sah sie das Blut auf ihren Händen, und begann panisch es ab zu reiben.
Ich stand nur da und sah sie schweigend an. Ich wusste nicht was ich sagen sollte.
Da gab sie ein leises Seufzten von sich und sah mich an.
„Du sollst wissen dass es mir leid tut. Ich war dir nie eine gute Mutter. Ich hätte dich vor diesem Tier beschützen müssen. Es war schließlich meine Aufgabe. Du bist mein Kind. Mein einziges. Es ist nur…ich bin schwach. Es tut mir leid!“
Ich sah ihre Tränen, und zum ersten mal tat sie mir nicht leid.
Also drehte ich mich um und ging. Ich wusste nicht wohin ich gehen sollte, ich hatte keine Freunde und auch keine Verwandte.
Ich hatte nicht mal Geld bei mir, aber das war mir egal. Hauptsache weg von alledem.
Während ich durch die Straßen von Tampere spazierte wurde es immer kälter, also vergrub ich meine Hände in meinen Hosentaschen.
Da spürte ich etwas, und ich zog einen Zettel aus der Hose.
Verwirrt blieb ich stehen und starrte auf die sauberen Buchstaben.
Torsti Mäkinen. Wer war das?
Darunter stand eine Telefonnummer, und noch etwas.
‚Ruf mich jederzeit an‘.
Ich zermarterte mir das Hirn. Wer war das? Und wie kam dieser Zettel in meine Hose?
Ich überlegte eine Weile, dann fiel es mir wie von Schuppen von den Augen.
Torsti. Das musste dieser junge Mann sein der mich gerettet hatte. Er hatte mir seine Nummer wohl zu geschoben als ich geschlafen hatte.
Ich biss mir fest auf die Unterlippe. Sollte ich es wagen?
Dann gab ich mir einen Schubs und ging zur nächsten Telefonzelle.
Ein bisschen Kleingeld hatte ich ja noch. Ich warf das Geld ein und wählte die Nummer.
Ich atmete schwer. Vielleicht war es doch nur ein Versehen gewesen? Ich konnte mir nicht vorstellen was er von mir wollte.
Ich war schon versucht wieder aufzulegen, da meldete sich eine Stimme.
„Hallo? Wer ist denn da?“
Er klang verschlafen, ich hatte ihn wohl geweckt. Sofort bekam ich ein schlechtes Gewissen und mir traten die Tränen in die Augen.
„E-Entschuldigung. Ich, ich wollte dich wirklich nicht stören. I-Ich hab nur diesen Zettel in meiner Hosentasche gefunden und dachte…ach egal. Tut mir wirklich leid dass ich geweckt habe.“
Ich wollte schon auflegen, da hörte ich ihn ein lautes „Halt“ rufen.
„Bist du es? Du bist es oder? Juha? Bitte leg nicht auf!“
Er kannte meinen Namen? Woher?
Da spürte ich wie mir immer dickere Tränen über die Wangen krochen, und ich gab ein leises Schluchzten von mir.
„Es- Es tut mir so leid, ich wollte dich wirklich nicht stören. Es- Es ist nur…ich weiß nicht wo ich hin soll, mein Vater…“
Ich konnte nicht mehr sprechen, und sank in der Telefonzelle auf den Boden.
Ich konnte Torstis sanfte Stimme hören, und wusste nicht was ich sagen sollte.
„Wo bist du? Kannst du mir das sagen? Ich hol dich sofort ab!“
Mit zitternder Stimme erklärte ich ihm den Weg und hängte den Hörer auf.
Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und fing an zu heulen. Ich konnte einfach nicht mehr!
Ich saß wohl ziemlich lang in der Telefonzelle und heulte, denn ich hörte ein sanftes Klopfen, und dann ging die Tür auf.
Warme Hände zogen mich hoch und dann legten sich starke Arme um mich, und drückten mich an sich.
Ich schlang meine Arme um seinen Körper und schluchzte gegen seine Brust.
Torsti drückte mich fest an sich und murmelte mir beruhigende Worte ins Ohr. In dem Moment fühlte ich mich zum ersten mal sicher, und konnte los lassen.
Wir standen eine ganze Weile nur so da, bis ich mich beruhigt hatte und er mich zu seinem Auto brachte.
Ich setzte mich in den Beifahrersessel, ließ ihn mich anschnallen und dann fuhren wir los.
Er sagte kein Wort, aber das musste er auch nicht. Ich lehnte meinen Kopf auf seine Schulter und schlief ein.

Als ich aufwachte lag ich im bequemsten Bett der Welt. Eine weiche Matratze, Kopfkissen und Decke. Und dieser GERUCH!
Ich brauchte nicht die Augen zu öffnen um zu wissen dass ich in Torstis Bett lag.
Da spürte ich wie sich die Matratze senkte, und sich seine weiche Hand auf meine Stirn legte.
Ich öffnete langsam die Augen und sah ihn direkt an.
Sein Lächeln war so unfassbar sanft und gütig, ich hatte das Gefühl glücklich sterben zu können.
Ich hatte wohl zurück gelächelt denn er fing an zu grinsen.
„Dir geht’s wohl schon besser was?“
Ich nickte langsam und verkroch mich dann unter die Decke. Ich hatte auf einmal ein schlechtes Gewissen. Ich kannte ihn doch gar nicht, und er mich auch nicht. Und trotzdem hatte er mich bei sich aufgenommen.
Auf einmal kamen die Erinnerungen von letzter Nacht hoch und mir traten, erneut, die Tränen in die Augen. Ich heulte in letzter Zeit verdammt viel.
Da wurde mir die Decke vom Kopf gezogen und ich hörte Torsti mit der Zunge schnalzen.
„Na na, wer wird denn hier heulen? Ist doch alles gut jetzt! Los, steh auf, ich muss deinen Verband wechseln, und dann gibt es Frühstück. Du kannst auch gerne duschen wenn du willst!“
Seine sanften Hände legten sich auf meinen Wangen ab und wischten mir die Tränen aus dem Gesicht.
„Na komm Kleiner. Du hast doch so ein hübsches Gesicht, versau es nicht mit deinen Tränen!“
Da beugte er sich über mich und gab mir einen liebevollen Kuss auf die Stirn.
Ich starrte ihn mit großen Augen an, vergessen die Tränen.
Er lächelte erneut.
„Na aber los jetzt!“
Er nahm meine Hand und zog mich hoch. Dann führte er mich ins Badezimmer, in dem ich mich auf einen Stuhl sinken ließ.
Vorsichtig zog er mir mein Shirt aus und entfernte den Verband.
Während er die Wunde frisch versorgte schüttelte er tadelnd den Kopf.
„Du hättest wirklich nicht weglaufen sollen. Es war noch viel zu früh! Ich hoffe es entzündet sich nichts.“
Ich ließ beschämt den Kopf sinken und nickte.
Er band mir einen frischen Verband um und hockte sich schließlich vor mich hin.
Sein Blick flog über die ganzen Narben, Blutergüsse und meinen viel zu dünnen Körper. Ich konnte sehen wie seine Augen feucht wurden, da schüttelte er den Kopf und sah mich fest an.
„Willst du mir vielleicht erzählen was mit dir passiert ist?“
Ich verzog das Gesicht und versuchte zu lächeln, aber es gelang mir nicht. Also vermied ich es ihm in die Augen zu sehen, und setzte leise zum sprechen an.
„Ich kenn dich doch gar nicht. Wieso sollte ich dir davon erzählen? Ich hab in der Vergangenheit schon mal den Fehler gemacht mich wem anzuvertrauen. Und was hat es mir gebracht? Das hier!“
Ich zeigte auf die großen Narben auf meinem Rücken.
„Tut mir also leid, aber ich glaube nicht dass das so eine gute Idee ist.“
Ich sah ihn an, und erneut wurden seine Augen wässrig.
Er legte seine Hände auf meine und sah mich ernst an.
„Ich weiß dass dir das hier nicht leicht fällt, aber es wäre ein erster Schritt damit es dir besser geht. Ich will dir nur helfen! Klar kennen wir uns nicht, aber ich habe die Erfahrung gemacht dass es leichter geht sich Fremden anzuvertrauen, als nahe stehenden Menschen. Und übrigens, mein Name ist Torsti. Tut mir leid dass ich mich noch nicht vorgestellt habe.“
Er lächelte mich sanft an und ich nickte langsam.
„Juha. Und ich würde jetzt gerne auf dein Angebot zurückkommen für eine Dusche.“
Er nickte und stand auf, ein leises Seufzten von sich gebend.
„Na gut, wie du willst. Schmeiß deine Klamotten doch einfach in die Schmutzwäsche, ich wasche sie später. Ich bring dir gleich was Frisches zum anziehen. Handtücher sind in dem Schrank dort.“
Er tippte auf den weißen Schrank und verschwand, die Tür leise hinter sich zu ziehend.
Ich zog mich aus, warf meine Klamotten in die Schmutzwäsche, warf einen kurzen angewiderten Blick in den Spiegel und stellte mich dann unter die viel zu heiße Dusche.
Ich wusch mir die Haare und dann vorsichtig den Körper. Da fiel mein Blick auf ein paar Rasierer.
Meine innere Stimme meldete sich sofort und versuchte mich davon abzuhalten, aber ich hörte nicht hin.
Routiniert griff ich nach einem Rasierer, brach eine Rasierklinge raus und setzte mich auf den Boden.
Ich saß 5 Minuten nur da und starrte auf die Klinge. Da gab ich mir einen Ruck, setzte sie an meinem linken Innenarm an und zog durch. Es war ein angenehmer Schmerz. MEIN Schmerz.
Ich liebte es. Das war etwas was mir niemand nehmen konnte. Ich hatte schon so viele Schmerzen erdulden müssen, aber das hier war ein Schmerz den ICH mir zufügte. Kontrolliert. Wo und wann ich mochte.
Dieses Gefühl machte einen high, und ich vergaß alles um mich herum.
Da hörte ich Torsti gegen die Tür klopfen.
„Hey, alles in Ordnung da drinnen? Brauchst du Hilfe?“
Ich blinzelte und blickte auf meinen blutenden Arm. Ich musste hart schlucken. Verdammt, was hatte ich nur getan?
Er würde mich jetzt bestimmt raus werfen. Ich musste es vor ihm verstecken!
Mit krächzender Stimme rief ich zurück:“Ja, alles in Ordnung. Du kannst mir die Klamotten ruhig rein bringen.“
Da öffnete sich die Tür und Torsti kam rein. Ich hörte ein leises rascheln, und bekam panische Angst dass er in die Dusche kam.
Hektisch versuchte ich das Blut zu entfernen, aber ich hatte das Gefühl dass es immer mehr wurde.
„Ist WIRKLICH alles in Ordnung? Du klingst so komisch.“
Ich verneinte und musste hart an mich halten um nicht laut los zu heulen.
„Na gut. Wenn was ist, dann ruf einfach, ich bin in der Küche.“ Mit diesen Worten verließ er das Bad und zog leise die Tür hinter sich zu.
Ich atmete auf und machte erst mal die Dusche sauber. Dann stieg ich raus. Schnappte mir zwei Handtücher, eines für meinen Arm und das andere zum abtrocknen.
Umständlich wickelte ich das Handtuch um meinen Arm und presste so die Blutung ab. Ich trocknete mich ab und zog mir die bereit liegenden Shorts und Jogginghosen an.
Dann fing ich an in den Laden zu wühlen. Irgendwo mussten doch Verbände sein.
Schließlich fand ich einen, legte das Handtuch ab und wickelte den Verband um den aufgeschnittenen Arm.
Während ich das tat hatte ich panische Angst dass Torsti rein kam.
Ich zog mir das lange Shirt über, stopfte das Handtuch in den Mülleimer und öffnete vorsichtig die Tür.
Mit schlechtem Gewissen schlurfte ich in die Küche und ließ mich am Küchentisch sinken.
Torsti hatte mir schon Teller und einen Becher hingestellt. Es stand Brot, Wurst, Marmelade, Butter und Eier bereit.
Als ich das ganze Essen sah wurde mir schlecht, und ich musste an mich halten um nicht aufs Klo zu stürmen.
Torsti drehte sich lächelnd zu mir um, und fragte mich fröhlich was ich trinken will.
„Kaffe bitte. Schwarz, ohne Zucker.“
Er schenkte uns beiden ein und ließ sich mir gegenüber auf den Stuhl sinken.
Immer wieder warf er mir fragende Blicke zu, die ich nicht erwiderte. Nach einigen Minuten des Schweigens ergriff er das Wort:“Alles in Ordnung Kleiner? Willst du nichts essen?“
Ich wollte ihn nicht verletzen, schließlich hatte er sich so viel Mühe gegeben, also lud ich mir was auf den Teller auf, und begann langsam zu essen.
Schon beim ersten Bissen wurde mir schlecht, aber ich riss mich zusammen.
Er musste mir wohl ansehen wie schlecht es mir ging, denn er unterbrach sein Frühstück, stand auf und hockte sich neben mir auf den Boden.
Vorsichtig nahm er meine Hand.
„Du musst nichts essen wenn du nicht willst, ich zwinge dich nicht, und ich bin auch nicht verletzt.“
Aber ich schüttelte den Kopf und schaufelte mir ne Ladung Eier in den Mund. Was ich sofort bereute.
Mein Magen war es einfach nicht gewohnt so viel zu essen, und das rächte sich jetzt.
Ich sprang auf und rannte aufs Klo, wo ich mich würgend übergab.
Torsti eilte ins Bad um einen Waschlappen zu holen. Nur dass er nicht zurück kam.
Es vergingen so 10 Minuten, da tauchte er hinter mir auf, ließ sich auf den Boden sinken, und strich mir beruhigend über den Rücken.
Er sagte kein Wort, und ich konnte spüren dass ihn was bedrückte.
Wortlos reichte er mir einen Waschlappen, mit dem ich mir Stirn und Mund abwischte.
Ich spülte runter, stand zitternd auf und fiel Torsti in die Arme, der mich auffing.
Er gab ein leises Seufzten von sich, lud mich auf seine Arme und trug mich ins Schlafzimmer.
Im Bett vergrub ich mich unter der Decke und traute mich kein Wort zu sagen. Er war sauer, das spürte ich sofort.
Da kroch er, ohne Vorwarnung, hinter mir unter die Decke und drückte sich von hinten an mich.
Er schlang seine Arme um mich und ich schloss die Augen. Gott, fühlte sich das gut an.
Ich spürte wie er sein Gesicht in meinen Haaren vergrub und tief einatmete. Seine Stimme war nur ein Flüstern, aber ich verstand ihn trotzdem.
„Dachtest du etwa ich würde es nicht bemerken? Ich habe deine Narben gesehen, und eben habe ich die blutige Rasierklinge und das Handtuch gefunden. Ich wünschte du würdest endlich mit mir reden.“
Ich biss mir so fest auf die Unterlippe dass sie zu bluten anfing. Ich wusste nicht was ich sagen sollte.
Dann drehte ich mich um und sah ihm in die traurigen Augen. Er kannte mich doch gar nicht. Wieso versuchte er mir zu helfen? Ich verstand es nicht.
„Wieso? Wieso tust du das alles?“
Er lächelte mich traurig an.
„Wieso? Wieso nicht? Ich kam nur zufällig vorbei, also half ich. Im Krankenhaus sah ich wie du zugerichtet warst. Du tatest mir leid. Ich konnte nicht mehr gehen. Ich seh doch wie schlecht es dir geht, und das du niemanden hast. Dazu muss man kein Hellseher sein. Ich mag dich, weißt du. Ich hab dich ins Herz geschlossen. Und wenn das erst mal passiert, dann würde ich alles tun. Ich kann dich nicht mehr gehen lassen. Du brauchst HILFE Juha! Also BITTE, lass mich dir helfen!“
Ich war so gerührt dass mir zum unzähligsten mal die Tränen in die Augen traten.
Zärtlich nahm er mein Gesicht in seine Hände und küsste meine Tränen weg.
„Erzählst du mir jetzt BITTE was mit dir passiert ist? Ich will dir helfen!“
Also fing ich an zu erzählen. Und er blieb die ganze Zeit an meiner Seite und hielt mich.

Als ich fertig war, war ich am Ende. Es war alles gesagt, und ich fühlte mich schlecht.
Mein Vater hatte mich davor gewarnt es zu erzählen. Ich hatte Angst, nicht um mich, um Torsti. Ich wusste wozu mein Vater fähig war.
Er spürte meine Angst und drückte mich fester an sich.
„Hab keine Angst. Niemals. Ich beschütze dich, egal was kommt. Ich lass dich nicht mehr gehen. Jetzt erst Recht nicht mehr.“
Ich hatte keine Tränen mehr, also nickte ich nur und drängte mich an seine Brust.
Endlich hatte ich meinen Frieden gefunden.

-Ein Jahr später-

Die Gerichtsverhandlung war vorbei. Endlich. Hatte auch nur ein Jahr gedauert.
Aber jetzt war es vorbei. Endgültig.
Mein Vater hatte 15 Jahre bekommen. Und meine Mutter 2 Jahre für Unterlassung der Hilfeleistung und Vernachlässigung eines Minderjährigen.
Ich war endlich glücklich.
Ich war zu Torsti gezogen, und mir ging es gut dort.
Er half mir mein Trauma zu überwinden. Meine Verletzungen heilten und ich hatte keinen Grund mehr mich selbst zu verletzen.
Das mit dem Essen würden wir auch noch hin bekommen.
Und die andere Sache auch.
Torsti und ich hatten endlich Sex. Es hatte lange gedauert bis wir endlich an dem Punkt angekommen waren, aber schlussendlich konnte ich ihn dazu überreden.
Er war mein erster, sozusagen.
Und es war schön zu erfahren, dass auch ich Spaß daran haben konnte.

-Eine Woche später-

Es war der Tag meines Geburtstages. Torsti ließ mich extra lang schlafen, und als ich aufwachte saß er neben mir und lächelte mich an.
Ich hatte mich Hals über Kopf in ihn verliebt.
Er war der gütigste und fürsorglichste Mensch den ich je getroffen hatte. Ich hatte mir geschworen ihn nie wieder gehen zu lassen.
Ich rieb mir die müden Augen und ergriff seine Hand. Er beugte sich zu mir und gab mir einen sanften Kuss.
„Guten Morgen Baby. Hast du gut geschlafen?“
Ich nickte, dann packte ich ihn an den Schultern und zog ihn zu mir nach unten. Meine Finger krallten sich in seine Haare und ich küsste ihn lange und hart, bis er sich von mir löste.
Er grinste breit:“Na na, so früh schon? Bist du dir sicher dass du nicht vorher noch was essen willst?“
Ich schüttelte erneut den Kopf und zog an seinem Shirt.
Lachend wimmelte er mich ab, und zog sich sein Shirt über den Kopf. Dann kletterte er über mich und schob sich zwischen meine Beine.
Ich strich über seinen nackten Oberkörper, und wurde nur bei dem Gedanken daran, was gleich passieren würde, hart.
Das blieb ihm natürlich nicht verborgen, und wie durch Zufall rieb er über die Beule in meinen Shorts.
Ich gab ein heiseres Keuchen von mir, und würde am liebsten sofort über ihn herfallen.
Ganz langsam und gemächlich entledigte er sich seiner restlichen Klamotten, und zog mir meine Shorts von den Beinen.
Er gab mir einen sanften Kuss und leckte sich von meinem Hals immer weiter nach unten.
Als er an meinem Schwanz angelangt war zuckte ich wie von selbst nach oben, und vergrub meine Fingernägel in seiner Kopfhaut.
Endlich nahm er ihn in den Mund und ich stöhnte laut auf. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich nur auf seine Zunge und Finger, die langsam einen Weg zu meinem Hinterteil suchten.
Vorsichtig schob er erst einen, und dann zwei Finger in mich und fing an sie zu bewegen.
Ich war schon nach kurzer Zeit völlig fertig und flehte ihn an mich endlich zu ficken.
Grinsend löste er sich von meinem besten Stück.
„Alles was der Herr verlangt. Los, dreh dich um!“
Mehr als nur willig begab ich mich in die gewünschte Position und streckte ihm meinen Hintern entgegen.
Seine Hände fuhren quälend langsam über meinen Rücken, zu meinen Hüften und kamen schließlich auf meinen Pobacken zu liegen.
Da spürte ich auch schon wie er sich in mich schob, und ich schrie leise auf. Es war jedes Mal aufs Neue ein überwältigendes Gefühl.
Ich drückte mich ihm entgegen um die Sache zu beschleunigen, da packte er mich grob an den Hüften und stieß hart zu.
Vor Erregung bis ich mir auf die Zunge, aber das war mir egal. Wir waren in unserem Element und legten voll los.
Torstis Fingernägel gruben sich in meine Hüften und er stieß immer härter zu. Bei jedem Stoß gab er ein angestrengtes Keuchen von sich, was mich nur noch heißer werden ließ.
Er löste eine Hand, fuhr nach vorne zu meinem Schwanz, und fing an, mir im Takt seiner Stöße, einen runter zu holen.
Ich biss ins Kissen um meine Schreie zu dämpfen, aber als er gegen meine Prostata stieß konnte ich nicht mehr an mich halten, und schrie laut auf.
Scheiß drauf was die Nachbarn denken!
Er bewegte sich immer schneller und ich spürte wie sich ein Orgasmus aufbaute.
Das bemerkte er, also griff er in meine Haare, zog mich grob zu sich nach oben, und biss mir in den Hals.
Wimmernd drückte ich mich gegen seine Hand und wünschte er würde sie schneller bewegen. Was er auch sofort tat.
Keuchend rammte er sich in mich, und gegen meine Prostata. Da gab ich einen leisen Schrei von mir und kam in seiner Hand.
Er bewegte sich weiter bis auch er so weit war, und spritzte, schlussendlich, tief in mir ab.
Ich gab ein erregtes Keuchen von mir und ließ mich ins Bett fallen.
Er zog sich aus mir zurück, legte sich neben mich, zog mich an sich und gab mir einen sanften Kuss.
„Ich liebe dich Baby. Alles Gute zum Geburtstag!“
Lächelnd zog ich ihn an einer Haarsträhne zu mir und küsste ihn.
„Ich dich doch auch. Können wir jetzt duschen gehen?“
Er nickte und fing an zu grinsen.
Da stand er plötzlich auf, zog mich aus dem Bett, hievte mich über seine Schulter und trug mich in die Dusche, unter der wir eine längere Zeit verbrachten.

-Ende Part II-



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