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Titel: The worlds end
Pairing: Nick x Simon
PoV: Simon
Genre: slash, pwp, ooc, lemon, blood, violence
FSK: P18-Slash
Autor: Pauri©



It was a rainy day in Newcastle, England,…oh, sorry, false language :D
Ok, let’s try to start again, in german of course. My English is definitive to bad to write a whole slash.
Rülps, let’s begin.

Es war ein regnerischer Tag in Newcastle, England, als es begann. Nick und ich saßen im Auto als es im Radio kam: Zombies!
Wir dachten erst an einen Scherz, aber als wir den Sender wechselten kam es erneut als Eilmeldung.
Ich fuhr das Auto rechts ran und stellte den Motor ab während Nick das Radio lauter machte.
„Achtung, Achtung! Dies ist KEINE Scherzmeldung zum 1. April! Ein tödlicher Virus ist aus einem Versuchslabor in Newcastle ausgebrochen! Die Symptome sind Schwindel, Erbrechen, Ohnmacht und Tod, nur dass man nicht tot bleibt sondern wieder aufsteht. Ich kann nicht glauben was ich hier sage: ZOMBIES!!! Bitte verlassen sie ihre Wohnungen nicht und warten sie auf weitere Anweisungen aus dem Radio und Fernsehen! Bitte verfallen sie nicht in Panik und…hey, sie! Was machen sie da? NEIN LASSEN SIE DAS!!! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH!!!!!“
Wir zuckten beide zurück als das Schreien im Radio begann und stellten es schnell ab. Verwirrt sahen wir uns an und wussten erst nicht was wir sagen sollten. Dann ergriff Nick das Wort:“Is doch wie in Shaun of the Dead oder? Zombies abschlachten, yeah!“
Ich versuchte zu lachen, aber es gelang mir nicht. Das war nicht witzig. Kein Stück. Was sollten wir jetzt tun?
Panisch holte ich mein Handy raus und wählte die Nummer meiner Mutter. Niemand hob ab. Danach probierte ich es bei meinem Vater, auch nichts.
Verängstigt sah ich zu Nick der mich gespannt anstarrte.
„Nichts, niemand hebt ab. Was machen wir denn jetzt?“ fragte ich flüsternd.
Nick biss sich auf die Zunge und dachte angestrengt nach. Dann holte auch er sein Handy raus und tätigte dieselben Anrufe. Nach 2 Minuten sah er mich Kopfschütteln an.
Ich raufte mir die Haare und schlug meinen Kopf gen Lenkrad.
„Verfluchte Drecksscheiße, was soll der Mist? Wir sind doch nicht im Film, son Scheiß wie Zombies gibt’s doch nicht! Und dann auch noch in so einem unbedeutenden Kaff wie Newcastle? Wir sind doch am Arsch der Welt, wie ist das möglich?“
Zitternd setze ich mich wieder auf und sah erneut zu Nick, der mich skeptisch ansah. Dann zuckte er mit den Schultern, nahm seine Brille ab, putze sie provisorisch mit seinem Hemd, und setzte sie wieder auf.
„Ich weiß ja auch nicht Simon, ich bin nicht allwissend, aber vielleicht sollten wir besser nach Hause fahren und uns mit Essen und Wasser eindecken?“
Genervt aufstöhnend schlug ich meinen Kopf aufs Lenkrad was ein lautes Hupen zur Folge hatte, und gab einen lauten Schrei von mir.
„BULLSHIT! Verfluchter BULLSHIT!“
Hastig löste ich die Handbremse und gab Gas. Wenn wir uns beeilten würden wir es noch in den großen Supermarkt schaffen bevor er geplündert wurde.
Ich achtete nicht auf Straßenschilder und Radarfallen und holte alles aus meinem Auto raus.
Nach 10 Minuten hielt ich mit quietschenden Reifen vor dem Supermarkt an und verließ eilig das Auto.
Nick folgte mir auf dem Fuß und wir rannten in den Markt der schon überfüllt und ziemlich geleert aussah.
„Du besorgst Wasser, ich kümmer mich um die Konserven! Und wenn dir wer blöd kommt weißt du was zu tun ist!“
Mit diesen Worten trennten wir uns und liefen in verschiedene Richtungen davon. Bei den Konserven angekommen stand ich vor einem fast leeren Regal und stöhnte genervt auf. Ich schnappte mir so viel ich tragen konnte und rannte zurück zu Nick der tatsächlich vor dem Bier stand und überlegte welches er nehmen sollte.
„Sag mal hast du sie noch alle? Ich sagte WASSER, nicht BIER! Überlebenswichtige Sachen!“
Nick drehte seinen Kopf zu mir und sah mich ungerührt an:“Für mich ist Bier nun mal überlebenswichtig!“
Ich verdrehte die Augen und sah mich nach einem Einkaufswagen um. Tatsächlich fand ich einen einen Gang weiter, in den ich die Konserven warf und zurück zu Nick hastete.
Der stand noch immer grübelnd vor dem Bier also stöhnte ich entnervt auf, schnappte mir ein paar Sixpack und lief weiter zum Wasser wo ich mehrere Flaschen in den Wagen schmiss.
Nick folgte mir langsam und gemächlich und schien kein bisschen aufgeregt oder ängstlich zu sein.
„Wenn du jetzt nicht bald mal schneller machst werden wir von Zombiehorden überrannt!“
Da ließ sich auch er endlich dazu nieder etwas schneller zu gehen, und lief mir zum Auto hinterher.
Bezahlen war mittlerweile out geworden, jeder kümmerte sich nur noch um sich.
Am Auto angelangt schmissen wir alles achtlos in den Kofferraum, stiegen ein und brausten davon.
Ich stieg wieder aufs Gas, ohne mich groß um die anderen Autofahrer zu kümmern.
Nick hielt sich fest und sah aus als würde er jeden Moment kotzen, aber ich konnte jetzt keine Rücksicht auf ihn geben, wir hatten es eilig!
30 Minuten später kamen wir endlich an meinem Haus an. Hastig luden wir alles aus und verschwanden ins Innere.
Ich verbarrikadierte die Haustür und ließ mich stöhnend an ihr auf den Boden sinken.
Nick verstaute derweil alles in der Küche, und als ich nicht auftauchte kam er zu mir und hockte sich vor mich.
„Hey, alles in Ordnung? Du siehst so blass aus. Nicht dass du noch krank wirst?“
Ich sah zu ihm hoch und lächelte ihn schwach an:“Keine Sorge Großer, ich pack das schon irgendwie. Ich mach mir nur Sorgen um meine Familie.“
Er strich mir die zerzausten Haare aus der Stirn und half mir hoch. Dann legte er seine großen Arme um mich und drückte mich an seine Brust:“Wird schon alles gut werden kleiner, mach dir keine Sorgen ich pass schon auf dich auf.“
Ich grinste schmal und entwand mich seiner Umarmung.
„Danke, wirklich, aber ich kann auf mich selbst aufpassen!“
Mit diesen Worten schob ich mich an ihm vorbei und verschwand im Badezimmer, wo ich mich erneut auf dem Boden sinken ließ und mein Gesicht in meinen Armen vergrub.
Ich hätte nie gedacht dass es mal so weit kommen würde. Ich glaub niemand hätte das gedacht. Zombies. So ein Unfug aber auch!
Auf einmal wurde mir kotzübel und ich schaffte es gerade noch bis zum Klo, wo ich mich würgend übergab.
Hustend ließ ich alles raus und ließ danach mein Gesicht auf der Klobrille liegen. Ich hasste es zu kotzen, das war so gar nicht mein Ding. Ich hoffte Nick würde davon nichts bemerken.
Stöhnend richtete ich mich auf, spülte runter und wusch dann meinen Mund und mein Gesicht. Danach benutzte ich Mundspülung damit Nick ja nichts bemerkte.
Langsam trat ich aus dem Bad und sah mich um. Der Große war nicht zu sehen also verschwand ich schnell in meinem Schlafzimmer wo ich mich meiner dreckigen Klamotten entledigte.
Gerade als ich meine Shorts auszog platzte Nick ins Zimmer.
Ich stöhnte genervt auf und sah ihn fragend an.
„Ja was denn? Siehst du nicht dass ich mich gerade umziehe?“
Dass ich nackt war war für mich kein Problem Wir hatten uns schon öfter nackt gesehen, und das schien mir nie ein Problem gewesen zu sein. Bis heute. Ich merkte wie sich sein ansonsten gleichgültiger Blick veränderte, und wie seine Augen langsam zu meiner Körpermitte wanderten.
Irritiert sah ich an mir nach unten und dann zurück zu ihm.
Ich verdrehte die Augen und warf meine Shorts in sein Gesicht.
„Guck doch nicht so blöd du Idiot. Tu nicht so als würdest du mich zum ersten Mal nackt sehen!“
Da streckte er die Arme aus und kam röchelnd auf mich zu:“Uwääääähhhh HIIIIRRRRRNNNNNN!!!!“
Lachend stieß ich ihn von mir, als er seine Arme um mich legte. Ich dachte in diesem Moment keine Sekunde an Sex, bis er sich mit mir aufs Bett fallen ließ und er auf mir landete. Zuerst röchelte ich nach Luft, da er doch so seine paar Pfund wog, aber schnell wurde aus Spaß ernst[1].
Sein Blick veränderte sich erneut und er sah mich mit glasigen Augen an.
Mir wurde unwohl und ich wollte mich unter ihm weg schieben, aber er hielt meine Hände fest und pinnte mich aufs Bett.
Ich versuchte es ins lächerliche zu ziehen und lachte nervös:“Ahahaha! Komm Nick, lass uns hier und jetzt ficken, die Gefahr von Untoten draußen die unsere Hirne fressen wollen macht mich so scharf! Siehst du nicht meinen Ständer?“
Aber er zeigte keine Regung und starrte mich weiter an. Also lagen wir da, so 5 Minuten, schweigend, ich nackt, und er angezogen auf mir.
Da merkte ich wie sich bei ihm etwas zum regen anfing, und wurde doch etwas panisch.
Es war nicht der Gedanke an Sex mit Nick. Meine Güte, es wäre nur Sex. Nicht anders wie mit einer Frau, es war der Gedanke dass draußen Zombies rum liefen, wir noch kein einziges Fenster gesichert hatten und bei uns Vollbeleuchtung war, so dass wohl demnächst ein paar dieser Viecher bei uns aufkreuzten.
Mir war unwohl zumute, also stemmte ich mich gegen seine Hände, die er nur noch fester um meine schloss.
„Du, Nick? Könntest du bitte von mir runter gehen, du bist dann doch etwas schwerer..“
Er verdrehte die Augen, und ließ dann endlich von mir ab. Als er aufstand fuhr seine Hand wie von selbst über meine Körpermitte, und ich kam nicht umhin ein leises Keuchen von mir zu geben.
Normalerweise war ich ja nicht so empfindlich, aber ich hatte schon länger keinen Sex mehr gehabt, und es war wohl auch die Situation, die Gefahr, die mich erregte.
Ich lief knallrot an und stieß ihn von mir.
„Du musst jetzt wirklich raus gehen, ich will mich anziehen!“
Unsanft schob ich ihn aus meinem Schlafzimmer und schloss hinter mir ab. Nur um ganz sicher zu gehen.
Seufzend ließ ich mich auf dem Bett sinken und starrte in den Spiegel mir gegenüber.
Mein Blick fiel sofort auf meinen Schwanz, der, trotz der Situation, auf einmal stand wie eine Eins. Genervt aufstöhnend griff ich danach, und fing an mir einen runter zu holen.
Das war wohl so ziemlich der unpassendste Augenblick überhaupt, um sich einen von der Palme zu wedeln, aber ich wusste wenn ich es nicht tun würde, dass er den ganzen restlichen Tag keine Ruhe geben würde. Und am Ende landete ich wegen meiner Notgeilheit noch mit Nick im Bett.
Bei dem Gedanken schüttelte es mich. Immerhin waren wir beste Freunde! Auch wenn schon die einen oder anderen Sachen nachts im Hotel passiert waren, Sex hatten wir noch nie gehabt.
Um genauer zu sein: wir hatten uns ein paar Mal gegenseitig einen runter geholt, und ich hatte ihm schon mal einen geblasen. Das wars aber auch gewesen! In der Nacht waren wir beide sturzbetrunken, und da kam es so über mich, also fragte ich ihn ob ich es mal probieren könnte. Er hatte nichts dagegen gehabt, und nachdem er in meinem Mund abgespritzt hatte schlief er ein. Am nächsten Tag verloren wir kein Wort darüber, es war uns beiden einfach viel zu peinlich gewesen.
Während ich also an diese Nacht dachte und mir einen runter holte, hörte ich es draußen poltern, und immer wieder lautstarke Flüche.
Grummelnd rubbelte ich stärker und schneller, ich wollte es endlich hinter mich bringen.
Schon Minuten später kam ich leise aufkeuchend in meiner Hand.
Mit glasigem Blick sah ich auf meine nasse Hand und überlegte kurz es ab zu lecken, verwarf die Idee aber sofort wieder.
Also beseitigte ich den Dreck, zog mich an und ging raus zu Nick der gerade dabei war meinen Esstisch zu zerlegen.
Bestürzt sah ich auf das kaputte Holzteil. Der Tisch hatte mich mehrere tausend Pfund gekostet!
Nick sah zu mir auf und grinste mich schief an:“Na das hat aber lang gedauert, was hast n du da drin noch gemacht, außer dich anzuziehen?“
Ich lief rot an und trat gegen die Bierflasche die neben ihm am Boden stand.
„Das geht dich nichts an, los demolier ruhig weiter meinen teuren Esstisch!“
Lachend riss er ein Bein raus:“Ich kauf dir nen neuen wenn wir das hier überleben!“
Murrend verließ ich das Esszimmer, stapfte hinunter in den Keller und kam mit Hammer, Nägeln und sonstigem Zeug das wir brauchen würden zurück.
Ich schnappte mir ein paar Platten und fing an sie vor die Fenster zu nageln. Aber nicht ohne in Sentimentalität zu verfallen. Mein schönes Haus! Es hatte mich so viel gekostet, und so lang gebraucht um es so her zu richten, nur um jetzt, innerhalb ner halben Stunde, auf den Kopf gestellt zu werden.
Seufzend schlug ich die Bretter an die Fensterrahmen, die ich selbst angebracht und bemalt hatte, und arbeitete mich in die Küche vor.
Dann, endlich, war unser Werk vollbracht und alle Fenster und Türen waren verbarrikadiert. Jetzt brauchte ich wirklich ein Bier, und ich holte mir eins aus dem Kühlschrank, während Nick im Keller rumpolterte.
Ich schaltete den Fernseher an und zappte durch die Kanäle. Es wunderte mich dass wir noch Strom hatten.
Auf den meisten Sendern liefen Nachrichten, es wurde spekuliert wer an dem Ausbruch Schuld trug, Tipps und Tricks wie man sein Haus sicher machte, und was alles als Waffe dienen konnte.
Auch zeigten sie wie man einen Zombie am besten tötet.
Ich gab ein Schnauben von mir:“Na wie wohl? Kopf ab und fertig is das Ding, was gibt’s da zu diskutieren?“
Plötzlich hörte ich ein lautes knallen aus dem Keller und ich verschluckte mich vor lauter Schreck an meinem Bier. Hustend ging ich zur Kellertür:“Hey, alles in Ordnung da unten?“ Stille.
Unbehaglich tat ich einen Schritt auf die erste Stufe.
„Nick?“
Noch immer Stille.
„Ey, wenn du mich hier verarschen willst: das ist NICHT lustig verdammt!“
Ein leises Stöhnen von unten.
Ich tat einen weiteren Schritt, und ging dann langsam bis zum Treppenende. Vorsichtig linste ich um die Ecke, und sah Chaos vor mir.
Anscheinend war ein Regal umgekippt und jede Menge Scheiß türmte sich auf dem Boden.
Ich stöhnte genervt auf:“Nick? Wo bist du denn verdammt? Bitte sag mir nicht dass du da drunter liegst?“
Erneut ein leises Stöhnen.
Langsam bekam ichs mit der Angst zu tun, und ich näherte mich dem Haufen aus Konserven, Eimern, Werkzeug und Flaschen.
Ich beugte mich langsam nach unten um nen Eimer auf zu heben, als sich große Hände um meinen Hals legten.
„BUH!“
Ich zuckte zusammen, drehte mich um und gab Nick eine schallende Ohrfeige die laut im Keller wiederklang.
Er gab einen empörten Laut von sich und rieb sich die schmerzende Wange.
„Mann, was solln der Scheiß? Warum schlägst du mich? War doch nur Spaß!“
Ich war so wütend, ich hätte ihn erneut schlagen können!
„Was solln der Scheiß fragst du mich? SAG MAL HAST DU NICHT MEHR ALLE LATTEN AM ZAUN?! Mich so zu erschrecken, verflucht nochmal! Dir is schon klar dass da draußen Zombies rum laufen? Ich dachte dir wäre was passiert du großer Vollidiot!“
Mit diesen Worten stampfte ich wütend an ihm vorbei, nach oben, und schmiss die Kellertür hinter mir zu.
Schäumend vor Wut kramte ich meine Kippen raus, und rauchte mir erstmal eine an. Ich rauchte eigentlich nur selten, aber dass hier war eindeutig eine Notsituation. Ich sog den Rauch tief in meine Lungen und nahm große Schlucke von meinem Bier.
Da ließ sich Nick, wie ein geprügelter Hund, neben mir aufs Sofa fallen und sah mich entschuldigend an.
„Tut mir leid, ich dachte nur diese Situation hätte etwas Auflockerung gebraucht! Bitte sei mir nicht böse, ich kümmer mich auch um die Kerzen und das Essen!“
Er beugte sich zu mir, gab mir einen ‚verzeih-mir‘ Kuss auf die Schläfe und verschwand in der Küche.
Ich zappte weiter durchs Programm bis ich bei einer Nachrichtensendung hängen blieb die London zeigte.
Rauchschwaden stiegen aus den Straßen auf und hin und wieder waren Explosionen zu sehen.
Ich musste hart schlucken. Was war nur mit dieser wunderschönen Stadt passiert? Ob es wohl überall auf der Welt so aussah, oder ob nur England betroffen war?
Ich schüttelte den Kopf. Eigentlich wollte ich nichts davon wissen, war schon schlimm genug dass es hier so zu ging.
Gerade als ich weiter zappen wollte, ertönte ein leises dröhnen und dann war der gesamte Strom weg. Ich hatte mich schon gefragt wann es wohl so weit sein würde.
Genervt schmiss ich die Fernbedienung gen Wand, wo sie zerbrach und auf den Boden fiel. Mich kümmerte dass nicht länger, wenn wir das hier wirklich überleben sollten, dann würde ich mir so oder so ein komplett neues Haus samt Einrichtung kaufen müssen.
Mittlerweile war es dunkel, und halb blind stolperte ich durchs Haus auf der Suche nach Nick.
Ich fand ihn in der Küche, die voller Kerzen war und in der es nach gebratenen Bohnen und Speck roch.
„Ich dachte der Strom ist aus, wie hast du gekocht?“
Grinsend drehte er sich mit einem Kochlöffel in der Hand zu mir um:“Ich hab im Keller nen Campingkocher gefunden, mit genug Gas für die nächsten 3 Monate. Danach wird’s allerdings schwer. Aber wir können uns daran solange erfreuen. Essen ist in 5 Minuten fertig, du kannst ja schon mal im Wohnzimmer Kerzen aufstellen.“
Ich nickte, schnappte mir Kerzen und stellte sie wie befohlen auf, als von draußen ein lautes Schreien ertönte.
Erschrocken zuckte ich zusammen und starrte verängstigt auf die vernagelten Fenster.
Jetzt war es also so weit. Ich hoffte inständig dass die Bretter hielten.
Da tauchte Nick mit einem Baseballschläger in der Hand auf und legte einen Arm um mich.
„Alles in Ordnung? Hast du das gehört? Sie kommen!“
Zitternd löste ich mich von ihm, ging langsam zu einem Fenster und spähte durch ein Loch hinaus auf die Straße. Was ich da sah ließ sich kaum in Worte fassen.
Brennende Autos, umgestürzte Strommasten und zerfleischte Leichen.
Gerade mal 5 Meter vom Haus entfernt knieten mehrere…Zombies, ich mochte gar nicht an das Wort denken, und aßen sich an einem leblosen Körper satt.
Ich erschauerte bei dem Anblick und wich erschrocken ein paar Schritte zurück, wo ich an Nicks Brust stieß.
Er beugte sich an mir vorbei und warf selbst einen Blick hinaus.
„So eine Schweinerei!“
Er drehte sich um, ging zu den Kerzen und pustete sie wieder aus. Blind tapste er in die Küche und blies dort auch alle, bis auf eine, aus. Als er zurück kam war sein Blick verklärt.
„Ich hätte nie gedacht dass es mal so weit kommt. Aber jetzt wo es so weit ist ein paar Regeln: Nachts so wenig Licht wie möglich, hier hast du eine Taschenlampe.“ Er warf mir eine zu und ich fing sie unbehaglich auf. „Kein Lärm und du gehst nirgendwo allein hin, außer wenn du mal musst, verstanden?“
Langsam nickte ich. Moment. Warum erzählte er mir das? Ich wusste genau so viel von Zombies wie er, also konnte ich genau so gut die Befehle geben.
Gerade wollte ich los schimpfen, als mir die Worte im Hals stecken blieben. Erneut Schreie von draußen.
Ohne ein weiteres Wort gingen wir in die Küche und aßen schweigend unsere Bohnen mit Speck.

Mehrere Tage später saßen wir im Wohnzimmer und spielten Karten als wir es an die Tür hämmern hörten. Ich sprang auf und wich zurück an die Wand.
Nick erhob sich ebenfalls und ging leise zur Tür, wo er einen Blick aus dem Spion warf. Langsam entfernte er sich wieder und kam zu mir zurück.
Er flüsterte mir zu:“Pscht, keinen Mucks jetzt! Eine Infizierte! Also, sie lebt noch, aber nicht mehr lange, sie wurde gebissen!“
Ich hatte ein schlechtes Gewissen weil ich nicht helfen konnte, aber Nick drückte mich einfach fest an sich bis das Klopfen verstummte.
In den letzten Tagen waren wir uns näher gekommen. Nicht sexuell, aber emotional. Ich gab das echt nicht gern zu, aber ich hatte eine verfluchte scheiß Angst! Ich sagte nichts, aber Nick spürte es und wich mir nicht von der Seite.
Wir kochten zusammen, wenn wer aufs Klo musste wartete der andere vor der Tür, beim Duschen ebenso, nur mit offener Tür und nachts schliefen wir im selben Bett. Wenn ich morgens aufwachte, dann an seiner Brust mit einer seiner großen Arme auf meiner Hüfte.
Mir war es mittlerweile nicht mehr unangenehm, mir war es lieber als allein zu sein. Er beschützte mich. Er war wie ein großer Teddybär.

2 Tage später gingen uns langsam aber sicher die Lebensmittel aus. So ungern wir es wollten, wir mussten raus. Also packten wir Rucksäcke mit Wasser, Lebensmitteln, Batterien und Taschenlampen.
Nick bastelte aus dem Baseballschläger und Draht, den er im Keller gefunden hatte, eine Waffe die aussah wie aus Dead Rising oder Dead Island. Ich musste fast lachen als ich sie sah.
Außerdem fanden wir ein dickes Rohr und ich holte aus meinem Tresor meine Waffe und Patronen, für die ich natürlich keinen Waffenschein besaß, aber das war in dieser Situation wohl ziemlich egal.
Ausgerüstet bauten wir die Balken von der Tür ab und schlichen vorsichtig hinaus.
Als wir da um die Zombies rum schlichen und über Gartenzäune kletterten musste ich fest an mich halten um nicht schallend los zu lachen. Das alles kam mir so verdammt bekannt vor!
Unweigerlich musste ich an den einen Drehtag von Shaun of the Dead denken, in dem wir über die Gartenzäune kletterten.
Grinsend hievte ich mich über den Holzzaun und wurde von Nick aufgefangen. Als der mich grinsen sah, erwiderte er:“Du musstest auch gerade an Shaun of the Dead denken stimmts?“
Ich musste lachen:“Ja, der Teil wo ich mit dem Zaun umkippte und mir dabei fast die Nase brach! Das waren noch tolle Zeiten!“
Nick sah mich amüsiert an, plötzlich veränderte sich sein Gesichtsausdruck und er hielt mir den Mund zu.
Erschrocken sah ich ihn an, und folgte seinem Blick. Nur ein paar Meter von uns entfernt stapfte ein Zombie mit nur einem Arm an uns vorbei.
Wir rührten und beide nicht vom Fleck und hielten die Luft an. Als ob das schon jemals funktioniert hätte!
Und als ob es nicht anders zu erwarten gewesen wäre, drehte sich der Zombie langsam zu uns um und stapfte dann, über seine eigenen Beine stolpernd, auf uns zu.
Wir wussten einen Moment nicht ob wir laufen oder kämpfen sollten, aber Nick entschied sich zu bleiben und zu kämpfen.
Mit einem lauten ‚BANZAIIII‘ Ruf stürmte er auf das Untote Ding zu und schlug mit dem modifizierten Schläger auf ihn ein.
Ich wollte auch was machen, aber da war es schon vorbei, und der Zombie lag mit zertrümmertem Kopf auf dem Boden.
Leider hatten wir jetzt die Aufmerksamkeit der anderen Untoten geweckt, die unter Stöhnen immer näher auf uns zu kamen.
Wir sahen uns an und liefen gleichzeitig schreiend los über den nächsten Zaun.
Das ging so immer weiter, bis wir irgendwann keuchend stehen blieben um wieder zu Atem zu kommen.
Wir sahen uns um, aber kein Zombie weit und breit, also rasteten wir kurz und tranken etwas.
„Ok, wohin jetzt? Ich hab komplett die Orientierung verloren wegen diesen dummen Zäunen. Und das nur weil wir Shaun of the Dead nochmal nachspielen mussten!“
Nick sah sich um und runzelte die Stirn.
„Wir müssen wohl oder übel auf die Straße, anders geht’s nicht. Wir bleiben einfach auf den Autos, ich glaub nicht dass die Dinger klettern können.“
Ich schluckte hart und nickte. Na wenn es nicht anders ging, dann eben so.
Langsam voran schleichend trauten wir uns auf die Straße, sahen uns kurz um und gingen nach rechts. Ich war mir sicher dass 300 Meter in diese Richtung ein Supermarkt war.
Da trafen wir auch schon auf die nächsten Zombies, also folgten wir Nicks Plan und kletterten einfach auf die Autos. Und tatsächlich, die Zombies konnten nicht klettern und standen nur dumm rumstöhnend unter uns rum.
Wir sprangen von Auto zu Auto, bis wir wieder auf die Straße mussten, und immer so weiter.
Endlich kamen wir am Supermarkt an, den wir misstrauisch beäugten.
Vorsichtig und mit gezückten Waffen betraten wir den Laden. Kein Mensch weit und breit. Aber nur weil man nichts sah, bedeutete dass nicht dass da nichts war.
Ich schloss vorsorglich die Tür hinter uns ab und kletterte auf eine Kasse um so den Laden zu überblicken.
Dann steckte ich die Finger in den Mund und pfiff laut.
Sofort ertönte von hinten ein stöhnen und vier Untote kamen auf uns zu. Ich zog meine Waffe, zielte, und schoss zwei von ihnen direkt zwischen die Augen.
Verdammt, die Schießübungen für Hot Fuzz hatten sich doch für etwas ausgezahlt!
Nick ging etwas anders vor, und schlug ihnen einfach den Kopf ab.
Na wenn’s was bringt, dann ist es doch egal wies gemacht wird!
Zufrieden durchforsteten wir den Markt und packten Lebensmittel und Wasser in unsere Rucksäcke. Als sie voll waren begaben wir uns auf den Rückweg, dabei wieder durch die Vorgärten schleichend.
Diesmal hatten wir mehr Glück und wir schafften es unbeschadet bis zur Haustür.
Da stolperte ich und flog voll auf die Fresse. Natürlich musste dass gerade MIR passieren. Was denn auch sonst?!
Ich verzog das Gesicht und griff mir an den schmerzenden Fuß. Verstaucht. Großartig gemacht Simon! Ich machte heute meinem Namen als Pechvogel mal wieder ganz große Ehre.
Nick half mir auf und schaffte mich ins Haus, wo er mich auf dem Sofa ablegte. Dann verbarrikadierte er die Tür, machte einen kurzen Rundgang, ob noch alles an seinem Platz war, und wir keine ungebetenen Gäste hatten, und kam zu mir zurück.
„So leid es mir tut, aber du musst deine Hose ausziehen!“ Grinsend wandte er den Kopf ab, aber ich konnte es trotzdem sehen.
„Du willst mich doch nur nackt sehen, gibs zu!“ Grummelnd zog ich meine Schuhe, Socken und Hose aus, und saß schließlich nur noch mit Shorts und Shirt bekleidet vor ihm. Nichts Neues eigentlich, aber diesmal war was anders.
Nick kniete sich vor mich und besah sich vorsichtig meinen Fuß.
„Yap, eindeutig verstaucht. Oder geprellt, ich weiß nicht, bin kein Arzt. Warte kurz ich hol Verbandszeug!“
Grantig nuschelte ich ein:“Nein, ich lauf mal eben nen Marathon!“ in meinen Drei-Tage-Bart und ließ mich aufstöhnend zurück ins Sofa sinken.
Nick kehrte mit Bandagen und Salben zurück.
„Ich wusste nicht was davon man am besten für so einen Fall benutzt, also hab ich alles mit genommen.“
Ich besah mir kurz die einzelnen Salben und hielt ihm die richtige hin.
Zärtlich nahm er meinen Fuß in die Hand, cremte ihn ein, und verband ihn. Zum Schluss gab es noch einen kleinen Kuss auf den verbundenen Fuß.
Ich kam nicht umhin das unsagbar süß zu finden, obwohl sich meine Liebe zu Füßen in Grenzen hielt. Wir sahen uns lange an, bis es mir zu peinlich wurde und ich versuchte aufzustehen. Ich stolperte und er fing mich auf. In dem Moment funkte irgendwas und aus einem Impuls heraus drückte ich ihm einfach meine Lippen auf.
Zuerst tat er nichts, dann legte er seine großen Arme um mich und erwiderte den Kuss.
Ich dachte an gar nichts, genoss nur den Kuss, seine Zunge und seine Hände auf meinem Rücken. Wir küssten uns so lange dass wir alles um uns herum vergaßen, und als wir ihn schließlich aus Luftmangel lösten hatten wir beide einen glasigen Blick.
Wir wussten beide was jetzt passieren würde.
Er stand auf, zog mich mit hoch, nahm mich auf seine starken Arme und trug mich hoch ins Schlafzimmer wo er mich sanft aufs Bett sinken ließ.
Er schob sich auf mich und wir küssten uns erneut. Lange und tief, so wie ich es mochte. Seine Hände wanderten über meinen Körper, schoben sich unter mein Shirt und rieben über meine Brustwarzen.
Ich keuchte in den Kuss und drückte mein Unterleib gegen seins. Er löste den Kuss, zog mir mein Shirt über den Kopf und senkte sich nach unten um meinen Hals mit Küssen zu übersehen.
Ich gab ein leises Seufzen von mir und stöhnte auf als er mir grob in den Hals biss. Seine Lippen und Zunge wanderten weiter nach unten zu meinem Brustbein, meinen Brustwarzen, die sofort hart wurden, zu meinem Bauch, wo er seine Zunge in meinen Bauchnabel gleiten ließ, bis hin zu meinen Hüften an denen er sanft knabberte.
Unter seinen Berührungen stöhnte ich immer wieder heiser auf und drängte mich ihm willig entgegen.
Endlich zog er mir die Shorts von den Beinen, die er achtlos hinter sich warf, und widmete sich meiner Körpermitte.
Als er meinen Schwanz in den Mund nahm musste ich laut aufstöhnen und rammte meine Fingernägel in seine Kopfhaut.
Er fing sofort an hart zu saugen und an meiner Eichel zu lutschen. Da schoben sich auch schon zwei Finger in mich und ich keuchte hart auf.
Er verlor wirklich keine Zeit!
Immer tiefer schoben sich die Finger in mich und drückten gegen meine Prostata. Ich gab einen leisen Schrei von mir und zuckte mit meiner Hüfte nach oben.
An seinen Haaren zog ich ihn von meinem Schwanz und gab ein leises Keuchen von mir.
„Können wir das Vorspiel vielleicht weg lassen und gleich ficken, ich will dich in mir spüren!“
Nick gab ein leises Seufzen von sich und nickte. Er zog seine Finger aus mir und fummelte an seiner Hose rum.
Ohne lange zu fackeln begab ich mich, unter Schmerzen in meinem Fuß, auf alle viere und wartete zitternd ab.
Da spürte ich auch schon seine Hände auf meinem Rücken, die langsam nach unten strichen, bis sie an meinem Hintern angelangt waren. Quälend langsam drang er in mich ein, und ich vergrub mein Gesicht im Kissen um nicht laut aufzuschreien.
Keuchend schob er sich ganz in mich und hielt dann erst einmal inne damit ich mich an das Gefühl gewöhnen konnte.
Es tat weh, es brannte, aber es war auszuhalten, also gab ich Nick ein Zeichen um weiter zu machen.
Seine großen Hände legten sich um meine Hüfte und hielten mich an Ort und Stelle, während er anfing sich tief und hart in mich zu rammen.
Ich kam gar nicht dazu zu schreien, mir blieb buchstäblich die Luft weg.
Mit immer härteren Stößen rammte er sich in mich, was mich immer näher zum Bettrand trieb. Ich hatte schon Angst hinunter zu fallen, als genau dies geschah.
Ich gab ein schmerzhaftes Aufstöhnen von mir und rieb mir die Knie. Da packte mich Nick am Arm, warf mich, bäuchlings voran, aufs Bett, stellte sich hinter mich und drang erneut in mich ein.
Leise aufschreiend krallte ich meine Finger ins Laken, als Nick in meine blonden Haare packte und mich daran zu sich nach hinten zog.
Er biss mir grob in den Hals und legte eine Hand um meinen Schwanz, den er im Takt seiner Stöße hart rieb.
Ich gab ein leises Wimmern von mir und krallte meine Finger in seine Hand. Lang würde ich bei dem Tempo nicht mehr brauchen!
Er bewegte sich immer schneller in mir und rammte sich bei jedem Stoß gegen meine Prostata.
Da konnte ich nicht mehr und kam unter lautem Stöhnen in seiner Hand.
Er machte noch eine Weile weiter bis er unter lautem Keuchen und Stöhnen in mir abspritzte.
Ich konnte nicht mehr knien und brach unter ihm zusammen. Nick landete schwer auf mir und einen Moment bekam ich keine Luft mehr, bis er sich aus mir zurück zog und sich neben mir fallen ließ.
Wir brauchten beide eine Weile bis wir wieder normal atmen konnten, und als es soweit war brachten wir kein Wort heraus.
Schweigend stand ich auf und humpelte ins Badezimmer wo ich mich unter die eiskalte Dusche stellte.
Was war da bloß gerade passiert?

Zwei Monate später.
Wir hatten kein Wort mehr über diese Nacht verloren und hatten weiter gemacht wie bisher. Wir waren mittlerweile wieder einfach nur Freunde, und zum Glück herrschte keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns.
Meinem Fuß ging es wieder gut und wir hatten uns einigermaßen mit der Situation zurecht gefunden.
Wenn uns das Essen und Wasser ausging gingen wir hinaus und suchten uns Nachschub, ansonsten verbrachten wir unsere Zeit nur im Haus mit Karten spielen und rauchen.
Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben als es eines Tages im Radio hieß dass das Militär einschreiten würde.
Also warteten wir.

Es verging ein weiterer Monat bis endlich was geschah. Die Zombies wurden weniger, und wir konnten uns endlich in den Garten trauen, ohne uns fürchten zu müssen dass gleich ein Untoter um die Ecke kommt.

Eines Tages lagen wir draußen im Gras, und starrten in den Himmel, als eine laute Sirene ertönte und wir erschrocken auffuhren.
„Scheiße was ist das denn auf einmal?“ schrie ich Nick an, während ich mir die Finger in die Ohren steckte.
Er sah erst mich an und dann in den Himmel, der auf einmal von Flugzeugen und Helikoptern bedeckt war.
Wir konnten uns nicht vom Fleck rühren, auch wenn das, was gleich kam, wohl aller Grund zum Rennen war.
Zuerst sah es nur so aus als würden sie nach Überlebenden suchen, da öffneten sich die Luken und etwas strömte hinaus. Ich konnte mich nicht rühren, so gebannt blickte ich hinauf, da fing Nick an brüllend an mir zu zerren.
„Was stehst du da so rum, los rein! Das ist Schwefelsäure! Jetzt beweg dich schon!“
Endlich löste ich mich aus meiner Starre und wir rannten los als der erste Tropfen den Boden berührte.
Nick schaffte es gerade noch ins Haus, aber ich bekam das Zeug auf meinen Arm. Es brannte sofort wie Feuer und meinte Haut löste sich auf, an den Stellen wo die Säure hin kam.
Ich fing an zu schreien, so sehr schmerzte es, und fiel fast in Ohnmacht. Da spürte ich Nicks Hände auf meinem Arm und er zog mich fast schon brutal hinein.
Er schob die Tür hinter sich zu und kniete sich zu mir auf den Boden. Die Schmerzen waren übermächtig, und ich verlor das Bewusstsein.

Als ich wieder zu mir kam lag ich im Bett, mir war kotzübel und mein Arm schmerzte. Ich versuchte mich zu bewegen aber schaffte es nicht.
Da kam Nick herein und beugte sich über mich. Er hatte Sorgenfalten auf der Stirn was ihn 10 Jahre älter wirken ließ.
Ich versuchte meinen Arm zu heben um mir meine Brille auf zu setzen, aber es tat einfach tierisch weh, also ließ ich es.
Nick half mir mich aufzusetzen und schob mir meine Brille auf die Nase. Er lächelte mich schwach an und griff dann nach unten um die Verbände aufzuheben.
Mit mulmigem Gefühl sah ich nach links unten, aber konnte unter dem dicken Verband nichts erkennen.
Nick strich mir ein paar Strähnen aus der Stirn und sah mich besorgt an.
„Hast du Schmerzen? Willst du was haben?“
Normalerweise hielt ich nichts von Medikamenten, aber in dem Fall war mir alles recht, also nickte ich. Er verschwand kurz aus dem Zimmer und kam mit einer Spritze wieder.
Ich sah ihn fragend an und er beantwortet meinen Blick mit:“Morphium, damit sollte es besser werden.“
Ich nickte schwach und ließ ihn machen. Nach wenigen Minuten fing es an zu wirken und ich fühlte mich wie auf Drogen.
Da setzte sich Nick neben mich und fing an den Verband ab zu wickeln. Ich versuchte mich zu konzentrieren und ihn dabei zu beobachten, aber immer wieder verschwamm alles vor meinen Augen.
Endlich war der Verband unten und ich sah den Schaden. Große Teile meiner Haut waren weg geätzt worden und hingen von meinem Arm runter.
Ich gab ein leises Wimmern von mir. Sowas musste natürlich genau mir passieren!
Schweigend ließ ich ihn die Wunden neu eincremen und verbinden und fiel kurz danach in einen unruhigen Schlaf.

Ich wurde von lautem Knallen geweckt und schreckte schlaftrunken auf. Da platze auch schon Nick mit panischem Blick herein und rannte zum Fenster um hinaus zu blicken.
Ich hörte ihn hart schlucken und versuchte umständlich aufzustehen.
Endlich gelang es mir und ich schlurfte zum Fenster um ebenfalls hinaus zu sehen. Draußen fuhren Armeefahrzeuge die von Männern in Uniformen, Helmen und schwerem Geschütz begleitet wurden.
Immer wieder knallte es, sie erschossen die restlichen Untoten.
Ich sah Nick ängstlich an.
„Ist es jetzt vorbei? Können wir raus?“
Er schüttelte den Kopf:“Nein, besser nicht. Wir sollten noch zwei Tage warten.“
Also warteten wir.

Drei Tage später hämmerte es an der Tür und Nick huschte langsam hin um durch den Spion zu sehen. Ich hatte mich hinter einem Türpfosten versteckt und beobachtete ihn ängstlich.
Da drehte er sich um und nickte mir langsam zu.
Er entriegelte die Tür und öffnete sie vorsichtig.
Davor standen drei Männer in voller Montur und bewaffnet die sofort ins Haus eindrangen. Schweigend sahen sie sich überall um und kamen dann zurück zu uns.
„Außer ihnen ist niemand hier?“ fragte uns einer.
Wir verneinten beide und starrten sie mit großen Augen an.
Da kam einer von ihnen zu mir herüber und riss meinen verletzten Arm hoch.
Plötzlich zielten alle mit den Waffen auf mich, was mich erschrocken zurück weichen ließ. Sofort stellte sich Nick vor mich und schrie sie an:“Er wurde nicht gebissen! Untersucht ihn! Ihm geht’s gut, das war eure verdammte Schwefelsäure!“
Sie sahen sich an, dann kam einer auf mich zu, schlug mir mit der Waffe gegen die Stirn und ich fiel in Ohnmacht.

Als ich aufwachte lag ich in einem Lazarett auf einer Bahre und war angekettet. Ich zog daran, aber nichts löste sich. Panisch sah ich mich um und sah in einiger Entfernung einen Mann im weißen Kittel.
Ich schrie nach ihm, und nach einiger Zeit bewegte er sich auf mich zu. Als er bei mir war beugte er sich über mich und leuchtete mir mit einer kleinen Taschenlampe in die Augen.
Er nuschelte unverständliches Zeug vor sich hin und verschwand dann wieder.
Ich blieb ratlos zurück und starrte an die Decke.
Was war hier bloß los?
Nach 5 Minuten kam der Arzt in Begleitung eines Militärtypen zurück und beide beugten sich über mich.
Der Arzt untersuchte mich, nahm mir Blut ab und redete dabei kein Wort mit mir. Immer wieder fragte ich was los sei und wo Nick sei, aber niemand antwortete mir.
Dann, endlich, ergriff der Militärtyp das Wort und stellte sich vor.
„Sie sind Simon Pegg?“
Ich nickte langsam.
„Mein Name ist Sergeant Edward Mahoni, dieses Durcheinander tut mir wirklich sehr leid, aber wir mussten uns sicher sein.“
Er öffnete meine Handschellen und half mir mich auf zu setzen. Ich nickte erneut und rieb mir die schmerzenden Handgelenke.
„Wo ist Nick? Nick Frost? Er war mit mir zusammen!“
Mahoni nickte langsam und half mir von der Bahre. Der Arzt drückte mir eine kleine Papiertüte in die Hand.
„Medikamente. Für ihren Arm. Viel Glück.“ Dann ging er einfach weg.
Schnaubend schüttelte ich den Kopf und folgte dem Sergeant nach draußen. Dort wartete Nick auf mich der mich sofort umarmte und mich fest an sich drückte.
Mit einem dezenten Husten unterbrach uns Mahoni und wir drehten uns zu ihm.
„Meine Herren? Auf dem Platz wartet ein Hubschrauber auf sie, der sie nach London bringt. Viel Glück ihnen beiden, ich hoffe sie machen, trotz alledem, noch weiter ihre Filme. Auf Wiedersehen.“
Wir sahen ihm ungläubig hinterher, bis mir Nick auf die Schulter klopfte.
„Hey, der war ein Fan! Hätte nur noch gefehlt dass er nach nem Autogramm fragt!“
Grinsend nickte ich und drehte mich um. Nick folgte mir auf dem Fuß und gemeinsam gingen wir zu dem Platz wo wirklich ein Hubschrauber stand.
Wir stiegen ein und Minuten später waren wir schon in der Luft.
Ich sah auf das zerstörte Newcastle hinab und verabschiedete mich im Geiste davon. Ich bezweifelte, dass ich nach all dem was passiert war, je wieder zurück kehren würde.

Ende.

[1] Aus Spaß wurde ernst. Ernst geht heute in die dritte Klasse *badumtzz*



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